Endlich oben ohne

Dach zurückklappen, Sonnenbrille aufsetzen und Gas geben. Aber wenn schon Cabriolet fahren, dann bitte stilvoll. Mit folgenden Accessoires dürften Sie sogar auf der Croisette mächtig Eindruck schinden.

Seidenschal

Nichts trägt Frau lieber auf der nackten Haut als Seide. Von zeitlos klassisch bis blütenbunt – die Mustervariationen sind unendlich. Angesagt sind in diesem Sommer vor allem Schals mit großen Prints. Und damit die Frisur am Zielort nicht wie vom Winde verweht aussieht, sollten längere Haare unbedingt zusammengebunden oder mit einem schicken Kopftuch à la Grace Kelly in Schach gehalten werden.

Bei Codello, 29,95 Euro.

Sonnenbrille

Blauer Himmel, grüne Palmen, weißer Sand… coole Sonnenbrille. Sie verhindert nicht nur, dass man von grellem Sonnenlicht geblendet wird, sondern sorgt auch dafür, dass sich keine kleinen Insekten in den Augen verirren. Das Angebot an stylishen Modellen ist gigantisch. Bei der Auswahl sollte man allerdings auf einen perfekten Sitz und gute Gläser achten. Diese eckige Brille im typischen Versace-Design ist mit auffälligen Medusa-Akzenten an den Bügeln versehen und präsentiert sich mit einem glamourösen schwarzen Gestell.

Bei Versace, 200 Euro.

Cap

Sind Caps eigentlich noch in? Und wie soll der Cap getragen werden? Gebogen oder gerade? Darf man ihn mit einem schicken Hosenanzug und Designer-Schuhen kombinieren oder eher mit Jeans und Sneakers? Alles egal. Feststeht lediglich, dass die Kappe auf dem Kopf nie aus der Mode kommt und man kein Baseball-Fan sein muss, um sich für immer in Caps zu verlieben.

Bei Kenzo, 94,99 Euro.

Reisetasche

Für ein entspanntes Wochenende an der Nordsee oder einen spontanen Ausflug ins Grüne muss Frau oder Mann nicht den gesamten Kleiderschrank einpacken, aber perfekt ausgerüstet sollte man schon sein. Wer jedoch kein Talent dafür hat, seine Lieblingssommerklamotten sorgsam auszuwählen und geschickt zu packen, ist eine nicht zu kleine Reisetasche empfohlen. Das Tolle an den Louis Vuitton-Modellen: Das Design ist zeitlos schön und passt sowohl zu Ihm als zu Ihr.

Bei Louis Vuitton, ab 1.500 Euro.

Kettenring

Alexander McQueen stammte aus bescheidenen Verhältnissen und schneiderte zuerst Kleider für seine drei Schwestern, bevor er als Kostümbildner und als Assistent von Romeo Gigli arbeitete. 1993 gründete er sein eigenes Label. Seine exzentrischen Kreationen sowie seine recht unkonventionellen und stets künstlerische choreografierten Modenschauen brachten ihm rasch den Titel des Enfant terrible der britischen Szene ein.1997 wurde McQueen zum Designer für die Haute Couture von Givenchy bestellt, entwickelte indes keine klare Linie und blieb lediglich drei Jahre. Und startete anschließend richtig durch. Mit Geschäften in New York, London, Mailand und Los Angeles, mit Damendüften, einer Herrenkollektion und Lady Gaga, für die er die meisten Outfits schuf. Privat hatte der Londoner weniger Glück. Einen Tag vor der Beerdigung seiner Mutter beging der Visionär Selbstmord. Einen von ihm entworfenen Kettenring aus Messing zu tragen, ist eine wahre Ehre. Kann man sich auch problemlos leisten.

Bei Alexander Queen, 232 Euro.

Sakko

Darf eigentlich in keiner Herrengarderobe fehlen: ein Sakko. Kein Kleidungsstück ist wandelbarer. Ein echter Allrounder. Das dieses zweireihige Modell im Sinne des Sommers überarbeitet und der Stoff hinten und an den Flügeln per Laserschnitttechnik bearbeitet wurde, um die Einzigartigkeit des Designs zu garantieren, muss Mann nicht interessieren. Hauptsache: Bella Figura machen. Was in diesem Sakko aus weichem Leinen in Denimoptik kein Problem sein dürfte. Zudem zeichnet sich dieses Jackett durch eine weiche Passformaus, die viel Bewegungsfreiheit bietet.

Bei Giorgio Armani, 2.100 Euro.

Sandalette

Sind Frauen tatsächlich verrückt nach Schuhen? Wenn ja, warum? Psychologen schließen aus der Fußbekleidung auf die geheimen Wünsche der Frau: Sneaker-Trägerinnen wären gern sportlich, Mädchen mit klobigen Stiefeln gern stark und gefährlich, und wer High Heels liebt, hält nichts vom Herumlaufen – alles ziemlicher Unfug. Eine Frau will Abwechslung. Deshalb zieht sie durch die Schuhläden. Und dass bei sommerlichen Temperaturen um die 30°C Sandaletten unverzichtbar sind, weiß sie selbstverständlich auch. Die Peoni-Sandalen aus elfenbeinfarbenem Leder präsentieren sich mit einem verflochtenen BB-Motiv, einem niedrigen Blockabsatz und einer Ledersohle – bequem und elegant.

Bei Bally, 450 Euro.